Star Trek Bridge Commander

Star Trek: Bridge Commander von Totally Games ist eine „Flugsimulation“, in der der Spieler im Stuhl des Captains Platz nimmt und ein Schiff kommandiert. Brücke und Außenwelt sind komplett animiert in 3D dargestellt. Neben verschiedenen Multiplayer-Modi bietet das Spiel zwei Einzelspieler-Modi, in denen der Spieler entweder einer Story folgen kann oder sich eigene Schlachtkonstellationen zusammenstellen kann. Die Story ist zeitlich kurz nach dem Dominion-Krieg angesiedelt und beschäftigt sich mit einem Szenario, in dem ein wiedererstarktes Cardassia erneut für Unruhe im Quadranten sorgt. Im Laufe der Handlung übernimmt der Spieler zunächst das Kommando über das fiktive Galaxyclass-Schiff USS Dauntless und später über die USS Sovereign (Erstes Schiff der gleichnamigen Schiffsklasse zu der auch die berühmte Enterprise-E gehört). Das Geschehen wird in Zwischensequenzen von den Mitgliedern der fünfköpfigen Führungscrew in deren Logbüchern kommentiert.

Eine weitere Besonderheit ist der von Totally Games veröffentlichte Sprachsupport, so kann man als Captain auch mit der Stimme Befehle erteilen. Hierzu wird jedoch Gamevoice oder Game Commander 2 benötigt, ursprünglich sollten die Sprachkommandos direkt im Spiel implementiert sein.

Um das Spiel hat sich eine sehr aktive „Modding-Community“ gebildet, die dem Spiel neue 3D-Objekte und Funktionen hinzufügt. Durch eine Python-basierte Schnittstelle ist das Spiel besonders „Mod-freundlich“. Inzwischen wurde so gut wie jedes Schiff aus Star Trek und sogar Star Wars für Bridge Commander umgesetzt.

 

Freelancer

Im 22. Jahrhundert bricht in unserem Sonnensystem ein Krieg zwischen der „Allianz“ und der „Koalition“ aus (Bezug nehmend auf Starlancer). Da die Allianz zu unterliegen droht, schickt diese große Schläferschiffe in Richtung des Sirius-Sektors, einer weit entfernten Region des Weltalls. Dort besiedeln die Flüchtlinge neue Sternensysteme, die nach den Herkunftsländern der Schläferschiffe benannt werden. Bretonia ist dem England der Kolonialzeit nachempfunden, typische Sternensysteme in Bretonia heißen New London und Leeds. Kusari erinnert an Japan, Liberty an die USA und Deutschland ist mit Rheinland vertreten, welches Sternensysteme wie Neu Berlin und Hamburg enthält. Das Schiff Hispania ist verschollen, aber die Piratenstämme der Korsaren und der Ausgestoßenen, einer anderen Freibeutergruppe, sind Nachfahren dieser gestrandeten und totgeglaubten Crew.
 

Im Sirius-Sektor lebt auch die Hauptperson des Spiels: Edison Trent. Er entgeht nur knapp einem Angriff auf die Raumstation Freihafen 7, auf der er gerade ein Geschäft abgeschlossen hatte. Bei diesem Angriff wurde auch sein Frachter (inkl. Ladung) zerstört, sodass er sich auf dem nächsten Planeten (Manhattan) auf die Suche nach Arbeit begeben muss. Er stößt schließlich auf die Liberty Security Force (LSF)-Agentin Yun'ko „Juni“ Zane, die ihm einen einfachen Raumjäger, den Starflyer, zur Verfügung stellt und ihn anwirbt. So entwickelt sich eine spannende Geschichte rund um ein Artefakt, Verschwörungen und die Nomaden, eine außerirdische, jahrhundertealte Rasse die von den Dam Ko'Vosh, einer verschwundenen Rasse, als Beschützer ihrer Systeme erschaffen wurden.

Im Laufe des Spiels kann man stets zwischen der Haupthandlung oder einer Arbeit als Freelancer wählen (z. B. Händler, Pirat u. v. a.). So erkundet man neue Systeme, kauft Ausrüstung oder auch ein neues Schiff. Der Spieler besitzt eine Statuskarte, auf der sein Ansehen bei den einzelnen Fraktionen (z. B. Staaten, Piratenstämme etc.) angezeigt wird. Greift der Spieler beispielsweise Verbündete der LSF an, wirkt sich das negativ auf die Beziehung zur LSF und positiv zur Beziehung zu deren Feinden aus.

 

Project Starfight

Es ist das Jahr 2010! Genauer gesagt 12.2.2010 um 09:15 und 17 Sekunden. Total hektische Schritte auf einem Flur. Eine Tür knallt auf. Ein erstaunter, dann boshafter, trifft einen hoch erfreuten fast euphorischen Blick. "Sir Sir... unsere Sonde... Unfassbar... unbekannte Technologien..."

10 Jahre später und folgende: Die ersten Schiffe verlassen die Erde und gründen die ersten Kolonien in weit entfernten Sonnensystemen und verschiedensten Galaxien. Alle sind erfreut an der neuen Flora und Fauna. Unbekannte Rohstoffe ermöglichen neue Forschungen und somit ungeahnte Möglichkeiten. Handel und Wirtschaft boomt Galaxienweit. Wohlstand ist weit verbreitet.

200 Jahre später: Die allgemeine Rohstoffknappheit und extreme Ausbeutung der neuen Kolonien fordert ein Hartes eingreifen.
Die ersten Kommandeure erheben sich.

Große Flotten überfallen Schwächere, andere schließen sich in Allianzen zusammen und erwehren sich der Stärkeren. Du bist nun einer dieser Kommandeure. Deine Aufgabe wird es sein ein erfolgreiches Imperium zu gründen. Wie, obliegt deinen Stärken und deinen Wünschen. Ob als einsamer Wolf oder mit vielen Freunden.


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